Zeit des Lavendels

Grafik des Buches Zeit des Lavendels

Neuauflage als E-Book

1543: Die traditionelle Ordnung ist aus den Fugen geraten nachdem der Reformator Martin Luther seine Thesen an die Schlosskirche zu Wittemberg angeschlagen hatte. Doch im Stift Seggingen scheint die Welt noch in Ordnung zu sein. Da gerät die 15-jährige Katharina, Dienerin der Äbtissin Magdalena von Hausen, in den Verdacht, eine Hexe zu sein. Warum sonst sollte sie bei der alten Heilerin in die Lehre gehen, warum sonst kümmert sich die Äbtissin so liebevoll um sie?

Die Lages spitzt sich immer mehr zu. Katharina muss fliehen und begegnet in Basel der Liebe ihres Lebens. Doch Thomas Leimer, der Kleriker, treibt ein falsches Spiel mit ihr – nicht nur mit ihr. Als sie das erkennt ist es schon fast zu spät.

Die Printversion von Zeit des Lavendels ist im Buchhandel vergriffen, jedoch noch als E-Book und gebraucht zu haben.

Zeittafel zu „Zeit des Lavendels“

1487: Der „Hexenhammer“ erscheint (Malleus Maleficarum)

1492: Columbus bricht auf zur Entdeckung Amerikas

1516: Erste regelmäßige Postlinie von Franz von Thurn und Taxis.

1517: Luther schlägt seine 95 Thesen an die Schloßkirche zu Wittemberg an.

1519 bis 1522: Kaiser Karl V (damals noch Karl I von Spanien) macht die Weltumsegelung von Ferdinand Maggellan möglich.

1519 bis 1521 erobert Ferdinand Cortez Mexiko.
1519 stirbt Leonardo da Vinci, 1520 Raffael.

Von 1520 bis 1580 steigen die Preise für Brot im heiligen römischen Reich um das Dreifache.

1523: Tod des Ulrich von Hutten.

1524: Tribunal, bei dem sich Magdalena von Hausen wegen der Verbreitung ketzerischer Schriften vor einem Tribunal verteidigen muß. Gründung des Theatinerordens durch den hl. Cajetan von Thiene und Johannes Peter Carafa, dem späteren Papst Paul IV (geboren 1476, gestorben am 18. August 1559, Papst seit 23. Mai 1555).

1525: Ausbruch des Bauernaufstandes.

1526: Bauernführer Konz Jehle von der Niedermühle wird in Waldshut gehenkt; Mitte Oktober: Bischof Hugo von Hohenladenberg verlässt den Bischofssitz in der Pfalz beim Konstanzer Münster, zieht aus der Stadt aus und geht nach Meersburg. Ein Teil des Domkapitels folgt ihm.

1527 August: Bischof Hugo von Hohenlandenberg erlässt entsprechende Mandate, die restlichen Geistlichen des Konstanzer Münsters sowie der Stifte St. Johann und St. Stefan verlassen Konstanz und ziehen nach Überlingen und Bischofszell. Der Rat der Stadt Konstanz um Reformator Ambrosius Blarer (kirchl.), seinen Bruder Thomas (seit 1525 im kleinen Rat, pol.) sowie die Brüder Johannes (kirchl.) und Konrad Zwick (kleiner Rat, reformatorischer Fanatiker) errichten die „Herrschaft der Reformation“. Diverse neue Regelungen (Jugend-,Ehe, Familie, Tanzverbot zu Fasnacht) sollen eine Stadt der Gottesfürchtigen und Sittsamen schaffen. Klöster werden entsäkularisiert, die letzten Mönche gehen, einige Nonnen leben als weltliche Gemeinschaft zusammen.

1528: Albrecht Dürer stirbt

1529: Die Türken stehen vor Wien