Waldos Lied

Grafik des Buches Zeit des Lavendels

Neuauflage als E-Book!

11. Jahrhundert, eine Epoche erbitterter Machtkämpfe: Als der junge Mönch Waldo dem mächtigen Rudolf von Rheinfelden, Herzog von Schwaben, im Kloster St. Blasien zum ersten Mal begegnet, ahnt keiner der beiden, dass ihr Schicksal über viele Jahre und blutige Schlachten hinweg eng miteinander verwoben sein wird. Rudolf von Rheinfelden, Schwager von König Heinrich IV., wird vom Vertrauten des Königs zum mächtigsten Gegner Heinrichs IV., zum Führer der Opposition der Fürsten.

Als Heinrich exkommuniziert wird und seinen Bittgang zum Papst nach Canossa antreten muss, wählen die Fürsten des Reichs den Herzog von Schwaben zum Gegenkönig. Waldo, der Mönch, verliert sein Herz auf den ersten Blick an Adelheid, die strahlend schöne Gemahlin des Schwabenherzogs. Noch etwas verbindet diese beiden ungleichen Männer: ein geheimnisvolles Schwert, in dessen Griff Splitter vom Kreuz Jesu versteckt sein sollen.

Und so schreibt Waldo am Ende seines Lebens seine Lebensgeschichte auf. In 757 Hexametern berichtet er von Kriegen, von Treue, von Freundschaft, von Verrat und von seiner großen Liebe.
„Waldos Lied“ erzählt auch von der Zeit des Investiturstreites zwischen Krone und Papsttum und der cluniazensischen Klosterreform – als die Idee vom Zölibat und dem einfachen Leben der Mönche einen Gegenpol zur Verschwendungssucht und dem ausschweifenden Leben der Kirchenfürsten zu bilden begann, als die ersten Grundlagen für die Trennung von Staat und Kirche gelegt wurden. Die meisten Personen in dieser Geschichte haben gelebt. Der Mönch Waldo, der seine Lebensgeschichte erzählt, ist ein Geschöpf der Fantasie.

Außerdem berichtet der Roman von der Entstehung des Adelheidkreuzes, eines der schönsten Gemmenkreuze des Mittelalters. Die Grabplatte von Rudolf von Rheinfelden befindet sich in Merseburg, wo er auch beigesetzt wurde. Eine Kopie ist in der Johanniter-Kapelle von Rheinfelden/Schweiz u sehen.

Waldos Lied ist als E-Book neu aufgelegt worden