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Geschrieben von: Administrator
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Montag, den 24. November 2008 um 00:22 Uhr |
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Seite 1 von 5 Pressestimmen zu "Alemannischer Totentanz"
Iris Terheyde ist keine Superfrau. Gott sei Dank! Die Kriminalhauptkommissarin aus dem beschaulichen Laufenburg am Hochrhein mit Arbeitsplatz in Lörrach hat im neuen Krimi von Petra Gabriel mit dem Titel Alemannischer Totentanz ihren zweiten verzwickten Mordfall zu lösen. Mit der so entspannend unperfekten Enddreißigerin hat die Journalistin und freie Schriftstellerin Petra Gabriel eine wurschtig-sympathische Figur geschaffen, wie man das sonst eher von männlichen Kommissar-Typen aus dem Fernsehen kennt. Kennzeichen: Raue Schale, weicher Kern. Iris Terheyde kaut Nägel, hat dünnes Haar, ein paar Kilo zu viel auf den Rippen - und kann bislang weder einen properen Ehemann noch herzige Kinderlein vorweisen. Ein Umstand, der auch bei ihr zuweilen zu Grübelei und Frust führt und die Figur authentisch wirken lässt...
Der Krimi ist locker und flüssig geschrieben, wechselt Perspektiven und Erzählstränge und enthält schön Menschelndes wie Geschichte und Gedanken des stillen aber hartnäckigen und trotz alledem etwas zwielichtig bleibenden Verehrers der ruppigen Kommissarin, Max Trautmann.
Gabriele Hauger, MT
Aber nicht nur Alemannen und solche, die sich gerne dazugehörig fühlen zu diesem besonderen Völkchen am Hochrhein, werden dieses Buch mögen. Wie schon im ersten Krimi „Tod am Hochrhein“ setzt die Autorin Petra Gabriel ihre höchst persönlichen Kenntnisse von Land und Leuten ein. Mit ihren Wurzeln am Bodensee, am Hochrhein und seit ein paar Jahren auch Ansätzen in Berlin, flicht sie immer wieder kleine, feine Geschichten ein, die uns das Umfeld des Geschehens plastisch vor Augen führen. Und sie spinnt ein feinmaschiges Netz um ihr Thema, das den Leser gefangen nimmt: Gewebetransplantationen, um die sich in diesem Krimi alles dreht, sind weitaus weniger bekannt als Organtransplantate, geschweige denn Horrorgeschichten von ausgeweideten Toten, wie Gabriel uns eine solche drastisch und glaubhaft zugleich auftischt.
Andrea Tiedtke-Klugow SÜDKURIER, Konstanz
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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 31. März 2010 um 14:25 Uhr |