Die Gefangene des Kardinals

Bild die Gefangene

Neuauflage als E-Book

„Die Gefangene des Kardinals“ erzählt von Johanna, einer jungen Frau, die während des 30-jährigen Krieges zwischen alle Fronten gerät und bald nicht mehr weiß, wer Freund und Feind ist. Besonders, als sie Bernhard von Sachsen-Weimar begegnet, dem Feind, der ihre Heimatstadt mit seinen Truppen überfallen hat. Dem Mann, dessen Ausstrahlung sie sich nicht entziehen kann. Aber auch er verfällt dem Charme dieser verletzten jungen Frau. Und so geraten beide mittem hinein in ein böses Spiel aus Intrigen und Machtgier, das ihre Liebe zu zerstören droht.

Johanna ist eine erfundene Figur. Wie in meinem ersten Roman „Zeit des Lavendels“ sind jedoch auch hier die Geschehnisse im Wesentlichen so abgelaufen, wie ich sie beschrieben habe: Ein junger Feldherr, der einst sogar Wallenstein aufgefallen war, versuchte, sich im Südwesten mit Hilfe der Schweden und der Franzosen ein eigenes Fürstentum aufzubauen. Bernhard von Sachsen Weimar war ein Abenteurer, ein Mann, den die einen liebten, die anderen hassten, den der französische Kardinal Richelieu sogar mit seiner Nichte verheiraten wollte. Er muss jedenfalls ein faszinierender Mensch gewesen sein – weil er eben nicht nur gut oder nur böse war. Das fand Johanna übrigens auch. Aber mehr wird nicht verraten. Das Buch ist Mitte Januar 2002 erschienen, wieder in der Edition Weitbrecht im K.-Thienemann Verlag, das Taschenbuch etwa ein Jahr später bei Piper.

Es ist im Buchhandel inzwischen vergriffen, jedoch noch im Internet zu haben